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ArbeitsrechtEine despektierliche Äußerung ist eine zu viel: Kündigung eines Arztes rechtens

05.01.2026
Ausgabe 1/2026
3 min. Lesedauer

Leitende Radiologinnen und Radiologen haben fachlich wie menschlich innerhalb der Belegschaft eine Vorbildfunktion. Daher sollten sie im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) mit allen Beschäftigten respektvoll umgehen und despektierliches, sexistisches oder rassistisches Verhalten unterlassen. Schon ein Fehltritt kann die fristlose Kündigung nach sich ziehen. Das musste ein Chefarzt erfahren, der mit seiner Kündigungsschutzklage scheiterte (Arbeitsgericht [AG] Hamburg, Urteil vom 26.05.2025, Az. 3 Ca 168/24).

VertragsarztrechtVerstoß gegen Fortbildungsverpflichtung kostet Honorar und ggf. Zulassung

05.01.2026
Ausgabe 1/2026
4 min. Lesedauer

Die Entziehung der Zulassung ist bei einem Verstoß gegen die Fortbildungsverpflichtung nicht unverhältnismäßig. Mit dieser Feststellung wies das Sozialgericht (SG) Hamburg die Klage eines Facharztes für Allgemeinmedizin, der in zwei aufeinanderfolgenden Fortbildungszeiträumen die notwendigen Fortbildungspunkte nicht nachweisen konnte, ab (Urteil vom 17.07.2024, Az. S 3 KA 84/22).

ArbeitsrechtSchwangerschaft unentdeckt? Sonderkündigungsschutz für Arbeitnehmerinnen!

05.01.2026
Ausgabe 1/2026
2 min. Lesedauer

Erlangt eine Arbeitnehmerin schuldlos erst nach Ablauf der Klagefrist Kenntnis von einer bei Zugang des Kündigungsschreibens bereits bestehenden Schwangerschaft, kann sie dennoch Kündigungsschutz beanspruchen. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) am 03.04.2025 (Az. 2 AZR 156/24). Entscheidend ist nicht der positive Urintest, sondern der Zeitpunkt der ärztlichen Feststellung der Schwangerschaft.

Ausbildung„Nur wer im PJ aktiv mitarbeiten kann, begeistert sich für die Radiologie!“

05.01.2026
Ausgabe 1/2026
6 min. Lesedauer

Die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) würdigt mit dem Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Innovationspreis herausragende Projekte in Lehre, Fortbildung und technologischer Weiterentwicklung. Ausgezeichnet wurden in 2025 u. a. die angehende Fachärztin für Radiologie Dr. med. Emily Hoffmann und die Fachärztin für Radiologie PD Dr. med. Judith Herrmann. Zusammen entwickelten sie die Videoreihe „Fit fürs Radiologie-PJ“. Dr. Hoffmann ist Assistenzärztin an der Klinik für Radiologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) und zudem Mitglied des Vorstands der AG Methodik und Forschung der DRG. Ursula Katthöfer (textwiese.com) fragte sie, was der radiologische Nachwuchs sich für das praktische Jahr (PJ) wünscht.

PräventionMammografie-Screening soll früher starten und auch ohne Arzt ermöglicht werden

05.01.2026
Ausgabe 1/2026
2 min. Lesedauer

Ein Entwurf zur Änderung der Brustkrebs-Früherkennungs-Verordnung aus dem Bundesgesundheitsministerium sieht eine Absenkung der unteren Altersgrenze bei der Früherkennung von Brustkrebs von 50 auf 45 Jahre vor. Begründet wird dies mit einer wissenschaftlichen Bewertung des Bundesamts für Strahlenschutz. Danach überwiegt der Nutzen der Anwendung von Röntgenstrahlung zur Früherkennung von Brustkrebs die strahlenbedingten Risiken nicht nur bei Frauen von 50 bis 75 Jahren, sondern auch bei Frauen von 45 bis 49 Jahren.